Tutorial: Multistep Login Formular

multisteplogin

Tutorial: Multistep Login Formular

Autor: Ilja Melnik

Einleitung

Bei dieser Prüfungsleistung handelt es sich um eine konzeptionelle Erstellung eines Multistep Formulars mit funktionalen Animationen. Für die Umsetzung wurden ausschließlich Html-5, Css3 und Javascript (JQuery) verwendet.

Die Grundidee ist ein Formular mit visuellem Feedback und einer inhaltlichen Strukturierung.

Dies wird primär mit drei funktionalen Animationen umgesetzt:

  1. Einer Progressbar, die sich direkt über dem Formular befindet und den Fortschritt visualisiert.
  2. Einer Strukturierung in 4 Formulareinheiten (Slides), die mit 2 Navigationsbuttons bedient werden und an die Progressbar geknüpft sind. Die Übergänge der einzelnen Slides sind zusätzlich animiert, um die Bedienung intuitiver zu gestalten.
  3. Einem Shake-Feedback bei nicht Ausfüllen von benötigten Feldern (im Beispiel nur das Username Feld).

Die Progressbar:

Zunächst wurde in Html ein Grundgerüst für die Progressbar erstellt und das erste <li> Element mit der class=”active” markiert. Diese Klasse wird später mithilfe von Javascript an die weiteren <li> Elemente weitergegeben um den gewünschten Fortschritt zu visualisieren.

Grundgerüst für die Progressbar
Grundgerüst für die Progressbar

Anschließend wird mit Css die visuelle Struktur eines Balkens erstellt, der mithilfe der :before und :after Selektoren die einzelnen Punkte verbindet. Zusätzlich wird ein counter erstellt, der eine Nummerierung durchführt. Zuletzt wird das “first-child” der :before Selektoren (also das erste Verbindungselement) ausgeblendet, um die gewünschte Struktur zu erhalten. Es würde sonst links überstehen, z.b. ist das Blau gefärbte Verbindungsstück in der unteren Abbildung tatsächlich der :before Element des zweiten Punktes <li>).

Code des Balkens
Fortschrittsbalken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sliderstruktur:

In Html wird nun die Grundstruktur für die verschiedenen Slider geschaffen, indem jeweils pro Slide ein <fieldset> Element geschaffen wird. Anschließend werden den <fieldset> Elementen die <input> Elemente, die aus Formelementen wie text, password, email, tel und dem Submitelement Button bestehen untergeordnet.

Grundstruktur der verschiedenen Slider

Nachdem die einzelnen Slider in Css visuell angepasst wurden, ist vor allem ein Schritt interessant: Momentan befinden sich noch alle Slides, bzw. <fieldset> Elemente untereinander, wir blenden also alle außer dem ersten zunächst aus. Dies ist mit einer Zeile Code möglich, da die Html Struktur hierarchisch so aufgebaut ist, dass die <fieldset> Elemente direkt dem <form> Element mit der id #formwrapper untergeordnet sind.

Nun werden im JQuery Teil zunächst die Variablen definiert, die uns die Übergangsanimation ermöglichen: Die Fieldsets, um richtig iterieren zu können, die Attribute, die wir verändern um eine Animation zu erschaffen und der Animationszustand selbst, mit dem wir bei wiederholtem Knopfdruck Überschneidungen verhindern können.

Der Übergang läuft wie folgt ab:

Mit dem next_fs index übergeben wir den active Status auf der Progressbar. Dann beginnen wir das momentane Fieldset zu verstecken, während das nächste angezeigt wird. Das momentane Fieldset wird transparenter, da die opacity auf 0 geht, zusätzlich wird es auf 80% Größte herunterskaliert. Gleichzeitig wird das nächste Fieldset von rechts eingeschoben, während dessen opacity auf 1 hochgeht.

Dieser Vorgang findet innerhalb eines click Events beim drücken des ‘Next’ Button statt, ein Ablauf feuert auch bei der Interaktion mit dem ‘Previous’ Button. Dabei sind dann die Animationsrichtungen angepasst, außerdem werden die entsprechenden active Klassen auf der Progressbar wieder entfernt.

Das Shake-Feedback:

Bei dem Shake-Feedback in diesem Beispiel handelt es sich um eine kurze links-rechts Bewegung des Inputs, wenn der ‘Next’ Button gedrückt wird, während ein benötigtes Feld noch nicht ausgefüllt wurde (in diesem Fall nur bei dem ersten Slider und dem ‘Username’ Input Feld). Hierfür erstellen wir zunächst eine .error Klasse im Css, die eine Animation beinhaltet und noch keinem Html Element zugewiesen wird. Zusätzlich erstellen wir einen zugehörigen Keyframe at-rule und definieren hier die links-rechts Bewegung mithilfe der 0-100% Skala.

Als muss mit Javascript sichergestellt werden, dass diese Klasse allen leeren Input Elementen hinzugefügt wird, die sich im aktuellen Fieldset befinden, während der ‘Next’ Button gedrückt wird (In diesem Beispiel selektieren wir statisch die id ‘#username’). Anschließend erstellen wir einen Timer, der diese Klasse nach 2 Sekunden wieder löscht, damit diese Interaktion nochmal stattfinden kann (In diesem Beispiel selektieren wir statisch die id ‘#username’).

Weitere Features:

Ein weiteres Feature, was nicht unbedingt den funktionalen Animationen zugehört ist die Erkennung des Inputs ins Username Feld und die Übergabe an das Titel Feld des folgenden Fieldsets. Hierbei ist zu beachten, dass das Titel Feld beim feuern der Buttons mit der empty Funktion zurückgesetzt wird, um eine Überflutung von Worten zu vermeiden.

Zuletzt ist der ‘Done!’ Submit-Button zu erwähnen, dieser ist rein dekorativer Natur und hat absolut keine Funktion.

https://codepen.io/IM123/pen/zdrPqv

Im Studiengang Informationsmanagement an der Hochschule Hannover sind im Rahmen des Kurses Entwicklung von Multimediasystemen II (Sommersemester 2017, Prof. Dr.-Ing. Steinberg) einige gute, funktionale Animationen samt Tutorials entstanden. Verwendete Techniken sind HTML5, CSS3 und JavaScript.

Die besten Tutorials stellen wir euch hier in den nächsten Wochen nach und nach vor.

Tutorial: Informativer OnePager für Austauschstudenten

Onepager

Tutorial: Informativer OnePager für Austauschstudenten

Autor: Cagla Bacaksiz

Im Rahmen des Kurses „Entwicklungen von Multimediasystemen II“ sollte eine funktionale Web Animation konzipiert und technisch umgesetzt werden. Die Grundidee meiner Web Animation bestand darin, einen übersichtlichen One-Pager zu programmieren, welcher Informationen für ausländische Studenten bzw. Studieninteressierten beinhaltet. Da ich selber in diesem Semester im Austausch mit amerikanischen Austauschstudenten an unserer Fakultät war, ist mir diese Idee in den Sinn gekommen. Technischer Anspruch bestand darin, eine platzsparende Navigationsleiste und einen intuitiven Slider zu implementieren.

Erster Entwurf

Hierfür wurde zunächst eine Zeichnung erstellt, um zu visualisieren wie der One-Pager aussehen soll:

 

Sektion 1: Navigation & Parralax Effekt

 

Sektion 1: Slider

Der One-Pager sollte zunächst zwei Sektionen beinhalten (natürlich ist dies zukünftig erweiterbar), welche durch einfaches scrollen oder per Navigation erreichbar sein sollten. Die Navigation wird aufklappbar sein, um zum einen Platz zu sparen und zum Anderen eine funktionale Interaktion mit dem User zu bieten. Optisch soll das Logo der Hochschule mithilfe des Parallax-Effektes mit nach unten scrollen und die Überschrift beim Start der Seite einfliegen. Der Vor- und Zurückbutton soll hierbei beim drüberhovern vergrößert werden.

Technische Umsetzung:

Zur Implementierung der oben beschriebenen interaktiven Funktionen und Effekte wurde JavaScript verwendet und externe jQuery-Bibliotheken hinzugezogen. Zum Aufbau wurde eine HTML-Datei erstellt, die die Seitenstruktur enthält und eine CSS-Datei für Layout und Design.

Es bestehen insgesamt sechs JavaScript-Dateien: eine für die erste Sektion, eine für die Zweite, eine für das Menü (Navigation), eine für den Scroll-Effekt, und zwei jQuery-Bibliotheken (jQuery Foundation und Waypoints).

Hier einige Aspekte des Projektes beispielhaft dargelegt:

Scroll-Effekt

Zunächst wird mithilfe eines Eventhändlers in der section1.js Datei auf die scroll.js Datei zurückgegriffen, welche wiederum die jQuery-Bibliothek nutzt.

function parallax(){
    var layer_1 = document.getElementById('layer_1');
    var layer_2 = document.getElementById('layer_2');
    
    layer_1.style.top = -(window.pageYOffset / 3) + 'px'; 
    layer_2.style.top = -(window.pageYOffset / 3) + 'px';	
}
window.addEventListener("scroll", parallax, false);
// ##############################################################################################
// Smooth Scrolling 
// Source: http://www.w3schools.com/jquery/tryit.asp?filename=tryjquery_eff_animate_smoothscroll 
// ##############################################################################################

$(document).ready(function(){
  // Add smooth scrolling to all links
  $("a").on('click', function(event) {

    // Make sure this.hash has a value before overriding default behavior
    if (this.hash !== "") {
      // Prevent default anchor click behavior
      // tried to delete the next function line to see what happens here but the scroll didn't work correct 
      event.preventDefault();

      // Store hash
      var hash = this.hash;

      // Using jQuery's animate() method to add smooth page scroll
      // 1500 is the number of milliseconds it takes to scroll to the specified area
      $('html, body').animate({
        scrollTop: $(hash).offset().top
      }, 1500, function(){
   
        // Add hash (#) to URL when done scrolling (default click behavior)
        window.location.hash = hash;
      });
    } // End if
  });
})

Fly-In-Text

Es wird hier ebenfalls auf jQuery zurückgegriffen.

// 	Text Animation 
// 	Source: https://www.youtube.com/watch?v=QZpZ1zRcR6c
$(function(){
    setTimeout(function(){
        $(".fly-in-text").removeClass("hidden");
        }, 400);
        
})();

// 	Explanation: 
// 	-	has a $-sign because we use jquery for the 'animation'  
// 	- 	remove class from fly-in-text 
// 	-	setTimeout() method calls a function or evaluates an expression after 400 milliseconds

Es entstand so eine für den User übersichtliche und ansprechende Seite, welche intuitiv bedienbar ist und durch die Navigation und den Ankerpunkten gut steuerbar ist ohne von eigentlich Inhalt der Seite abzulenken. Zukünftig könnte die Seite um weitere Sektionen erweitert werden. Beispielsweise könnte man eine Sektion mit Kontaktformular ergänzen, um es ausländischen Studenten zu ermöglichen, Fragen zu stellen.

One-Pager:

https://codepen.io/caglaba/pen/xLGQGd

Code des Projektes auf Codepen.io

Im Studiengang Informationsmanagement an der Hochschule Hannover sind im Rahmen des Kurses Entwicklung von Multimediasystemen II (Sommersemester 2017, Prof. Dr.-Ing. Steinberg) einige gute, funktionale Animationen samt Tutorials entstanden. Verwendete Techniken sind HTML5, CSS3 und JavaScript.

Die besten Tutorials stellen wir euch hier in den nächsten Wochen nach und nach vor.

Videos rundum IM: Vormerkung Stabi Bremen

Vormerkung Stabi Bremen

Autoren: Tore Hoffmann und Jacob Radel

Arbeitsschritte in der Produktion:

Zur Ideenfindung zum Thema Vormerkung in einer Bibliothek wurde zunächst über Inhalte in einem Brainstorming nachgedacht. Die möglichen Tools wurden auf Ihre Animationsmöglichkeiten und allgemeine Tauglichkeit geprüft. Die Hintergrundmusik wurde aus Programm Powtoon verwendet. Um die Inhalte in das Video einfügen zu können, wurden das Programm Gimp verwendet. Damit wurden die benötigten Fotos aus dem Online-Katalog der Stadtbibliothek Bremen abgegriffen. Im Anschluss wurden die Fotos zugeschnitten und um sie später in die einzelnen Szenen einbauen zu können. Damit die Videosequenzen lebendiger werden und das Interesse beim Zuschauer geweckt wird, wurden passende Audioaufnahmen angefertig werden. Die Audioaufnahmen für der einzelnen Videosequenzen wurden in einem Musikprogramm bearbeitet. Bei der Bearbeitung der Aufnahmen wurden Hintergrundgeräusche entfernt und die Lautstärke angepasst. Nach Festlegung der Dauer wurden die einzelnen Szenen anhand des Storyboards erstellt. Danach folgte die Auswahl passender Animationen in Form von Charakteren und ihren Emotionen sowie Gegenständen. Übergänge wurden angepasst und End-und Anfangszenen erstellt, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Im letzten Schritt wurden Ton- und Videoaufnahmen zusammengeführt und optimiert. Um Feedback zu erhalten, wurde der Film sowohl Fach- als auch Laienpublikum vorgeführt.

Werkzeuge:

Storyboard:

PDF: Storyboard

Im Studiengang Informationsmanagement an der Hochschule Hannover sind im Rahmen des Kurses Entwicklung von Multimediasystemen I (Wintersemester 2017/18, Prof. Dr.-Ing. Steinberg) einige sehr gute Videos rundum das Studium Informationsmanagement und das studentische Leben an der Expo Plaza in Hannover entstanden. Dabei wurden unterschiedliche, klassische Techniken wie z.B. Erklärvideo, Legetechnik oder Stopmotion verwendet.

Die besten Videos stellen wir euch hier nach und nach vor.

Tutorial: Dynamische Notendarstellung

Dynamische Notendarstellung

Dynamische Notendarstellung

Autor: Jana Avemarg

Design

Die Grundlage bildet eine auf HTML5 basierte Single-Page Website (1). Diese bietet den Vorteil, dass die Navigation ohne Verzögerung ausgeführt, da sich der Besucher immer der gleichen Seite befindet, ohne es zu merken.

Für eine schönere Darstellung wurde eine öffentlich verfügbare Schriftart von google (2) und ein Farbschema von coolors.co (3) benutzt.

Benutzung / Chart

Der interessante Teil befindet sich unter dem Menüpunkt ‘Chart’. Das erste Eingabefenster reagiert auf Eingaben und beinhaltet die, unter dem Diagramm angezeigten, Labels. Das zweite Eingabefenster reagiert ebenfalls auf Eingaben und beinhaltet die Anzahl der jeweiligen Note. Die Eingaben müssen mit einem Komma getrennt werden. Nachkommastellen werden mit einem Punkt abgebildet (z.B. 2,1.75,1.5,1.25,1). So ist es auch möglich verschiedene Notenschemata zu verwenden. Der Chart wurde mit Hilfe der Library Chart.js (4) erstellt. Unter dem Chart wird die auf zwei Nachkommastellen gerundete Durchschnittsnote angezeigt. Über die Checkbox ‘Barchart’ lässt sich die Darstellung des Charts zwischen Barchart und Linienchart schaltet.

Tutorial

Das Tutorial erklärt zuerst, wie ein statisches Diagramm angezeigt werden kann. Ab Kapitel 5. wird erklärt, wie sich das Diagramm dynamisch verändern lässt. In Kapitel 8. wird die Berechnung der Durchschnittsnote gezeigt. Abschließend ist das Resultat auf Codepen.io zusehen.

Die Darstellung eines statischen Diagramms gestaltet sich als relativ einfach.

1. Import der Chart.js-Library

<head>

< script src="https://cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/Chart.js/2.7.1/Chart.bundle.min.js" >

< /script >

</head>

2. Es muss ein <canvas>-Element erstellt werden

<canvas id="myChart"></canvas>

3. Chart mit 2D-Kontext des Canvas verbinden

Die Konfiguration (‘{configuration}’) wird im nächsten Schritt erläuert.

var ctx = document.getElementById("myChart").getContext('2d');

var myChart = new Chart(ctx, {configuration...}

4. Konfiguration des Charts

Der Chart wird mit Hilfe eines javascript-Objektes konfiguriert. Dieses Objekt beinhaltet alle Information, die für die Darstellung notwendig sind.

Die einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten werden in den Kommentaren erläutert.

{
   type: 'bar', //Zeigt die Daten in einem Balkendiagramm an
   data: { //Datenobjekt
    labels: ["6", "5", "4", "3", "2", "1"], //Beschriftung der Y-Achse
    datasets: [   //Liste von Daten, da mehrere pro Chart angezeigt werden können.
     {
       label: 'Notenverteilung',  //Überschrift
       data: [0, 2, 3, 5, 8, 5],  //Dateneingabe: Anzahl des jeweiligen Labels (z.B. Note '6' = 0)
       backgroundColor: 'rgba(255, 99, 132, 0.2)', //Hintergrundfarbe der Balen (Listen sind möglich für verschiedene Farben)
       borderColor: 'rgba(255,99,132,1)', //Farbe der Umrandung (auch hier sind Listen möglich)
       borderWidth: 1 //Weite der Umrandung
     }
    ]
   }
}

Bis jetzt haben wir einen statischen Chart, der die vorkonfigurierten Labels (“6″,”5″,”4″,”3″,”2″,”1”) und die dazugehörige Verteilung (0,2,3,5,8,5) anzeigt.

5. Reagieren auf Benutzereingaben

Zuerst erstellen wir ganz normale HTML-Textareas. Eins für die Labels und eins für die Anzahl der Noten. Wir definieren das Event ‘onkeyup’, das ausgeführt wird, sobald eine Taste in der entsprechenden Textarea losgelassen wird. Das Event soll den Aufruf der javascript-Funktion ‘zeicheneGraph()’ ausloesen. Diese Methode wird im folgendem Punkt erläutert.

<h3>Eingabe<h3>

<p>Labels</p>

<textarea id ="labelInput"rows="4" cols="50" onkeyup="zeichneGraph()">1,2,3,4,5,6</textarea>

<p>Noten</p>

<textarea id ="notenInput"rows="4" cols="50" onkeyup="zeichneGraph()">0,2,3,5,8,5</textarea>

6. Manipulation der Chart-Daten

Wie zuvor erklärt, wird die zeichneGraph()-Funktion bei jeder Eingabe ausgelöst. Nun wird beschrieben, wie die Eingaben in den Chart gelangen.

Zuerst muss die Eingabe in ein Format gebracht werden, wo mit der Chart arbeiten kann. Das sind in diesem Fall Listen von Labels und Daten.

Vorbedingung: Die Informationen liegen komma-getrennt vor, z.B. 1, 2, 3,….

6.1 Zugriff auf die Eingabefelder

Auf das Eingabefeld wird mit jQuery zugegriffen und dessen Wert ausgelesen:

$('#notenInput').val()
6.2 Eingabe in eine Liste konvertieren

Der Befehl split(‘,’) zerlegt die Eingabe an der Stelle des Kommas und liefert so eine Liste von Werten, z.B. [1,2,3,…].

var noten = $('#notenInput').val().split(',');
6.3 Zuweisung der Liste in den Chart

Diese Liste muss jetzt nur noch dem Objektes unseres Charts zugewiesen werden.

In der Konfiguration kann man erkennen das die Labels in dem Objekt data liegen. Der Zugriff erfolgt so auf myChart.data.labels.

myChart.data.labels = labels;

Die Daten liegen in dem dataset-Objekt, welches wiederum auch in dem Objekt data liegt. Das dataset-Objekt ist eine Liste, da mehrere Graphen in einem Chart angezeigt werden können. Wir haben nur einen Graphen definiert und die Daten befinden sich daher an der ersten Stelle in der Liste. Der Zugriff erfolgt daher auf die Stelle 0.

myChart.data.datasets[0].data = noten;
6.4 Chart neu zeichnen

Damit der Chart neu gezeichnet wird, muss auf dem Objekt die update()-Methode aufgerufen werden.

myChart.update();
6.5 Gesamte Methode

Abschließend noch mal die Methode in ihrer Gesamtheit.

function zeichneGraph(){

      var noten = $('#notenInput').val().split(',');
      var labels = $('#labelInput').val().split(',');
      myChart.data.datasets[0].data = noten;
      myChart.data.labels = labels;

      myChart.update();
}

7. Änderung der Chart-Art

Die Änderung der Chart-Art (z.B. Linien- und Balken-Diagramm) gestaltet sich ähnlich, wie die Änderung der angezeigten Werte aus Kapitel 6.

7.1 Erstellung einer Checkbox

Es wird eine HTML-Checkbox verwendet, deren Änderungs-Event (onchange) mit einer javascript-Funktion verbunden ist. Das Attribut checked definiert, dass die Checkbox direkt gesetzt ist.

<label>

<input type="checkbox" onchange='klickAufBarchart(this);' checked/> Barchart

</label>
7.2 Prüfen des Checkbox-Zustandes

Eine Checkbox kann gesetzt bzw. checked sein, oder nicht.

Wir übergeben unserer Funktion die Checkbox selber über den Parameter mit (this).

In unserer javascript-Funktion können wir auf das Attribut checked zugreifen und prüfen, ob die Checkbox gesetzt ist oder nicht.

function klickAufBarchart(cb) {
   if(cb.checked){
       aendereGraph('bar');
   }
   else{
       aendereGraph('line');
   }

}
7.3 Änderung der Art des Charts ausführen

Das Object myChart muss komplett gelöscht und neu erstellt werden.

Dazu wird zuerst die destroy-Funktion aufgerufen und danach ein neues Chart-Objekt mit der übergebenen art-Objekt (z.B. ‘line‘ oder ‘bar‘) neu erstellt.

Die Daten werden auf den Ursprung-Zustand gesetzt, aber abschließend, durch den Aufruf der zeichneGraph()-Funktion mit den Werten der Eingabefelder aktualisiert.

function aendereGraph(art){

myChart.destroy();

myChart = new Chart(ctx, {
   type: art,
   data: chartData,
});

zeichneGraph();
}

8. Berechnung der Durchschnittsnote

Die Durchschnittsnote wird bei jeder Eingabe neu berechnet. Es bietet sich daher an, die Funktion, die wir schon für die Änderung des Diagramms (zeichneGraph()) erstellt haben, zu erweitern.

Ein Status-Text soll hier mögliche falsche Eingaben abfangen und eine Fehlermeldung ausgeben.

8.1 Überprüfung der gleichen Längen

Um eine Berechnung machen zu können, müssen die Labels die gleiche Anzahl wie die Noten haben.

if(noten.length==labels.length){ ... }
8.2 Berechnung der Zwischenwerte

Es muss berechnet werden, wie viele Noten in Summe eingetragen worden sind um die Anzahl von Klausuren zu erhalten.

Und es muss eine Summe errechnet werden, welche die Klausuren nach ihren Noten gewichtet z.B. (6*0)+(5*2)+(4*5)+….

Das passiert in einer Schleife, bei der über die Liste der Noten und Labels gelaufen wird.

Nachdem beide Summen errechnet worden sind, wird der Durchschnitt errechnet, indem die gewichtete Summe durch die Anzahl der Klausuren geteilt wird.

Abschließend wird der Durchschnitt auf zwei Stellen gerundet mit Math.round(durchschnitt * 100) / 100).

var notenSum=0;
var notenAnzahl=0;
var breakup = false;
for(var i=0; i< noten.length;i++){
    //https://developer.mozilla.org/de/docs/Web/JavaScript/Reference/Global_Objects/parseFloat
    //zu Zahlen konvertieren
    var label= parseFloat(labels[i]);
    var note = parseFloat(noten[i]);
    //https://www.w3schools.com/jsref/jsref_isnan.asp
    //Falls keine Zahl => Berechnung abbrechen und Fehlermeldung anzeigen
    if(isNaN(label) || isNaN(note)){

        breakup = true;
        break;
    }else{
        notenAnzahl = notenAnzahl + note;
        notenSum = notenSum + (note*label);
    }
}
if(breakup){
    $('#status').text('Bitte nur komma-getrennte Zahlen eingeben (z.B. 1,3,2).');
        $('#durchschnitt').text('');
}
else{
    var durchschnitt = notenSum/notenAnzahl;
    //https://stackoverflow.com/questions/9453421/how-to-round-float-numbers-in-javascript
    $('#durchschnitt').text('Durchschnittsnote: '+ Math.round(durchschnitt * 100) / 100);
}

9. Resultat:

Im Studiengang Informationsmanagement an der Hochschule Hannover sind im Rahmen des Kurses Entwicklung von Multimediasystemen II (Sommersemester 2017, Prof. Dr.-Ing. Steinberg) einige gute, funktionale Animationen samt Tutorials entstanden. Verwendete Techniken sind HTML5, CSS3 und JavaScript.

Die besten Tutorials stellen wir euch hier in den nächsten Wochen nach und nach vor.

Videos rundum IM: Die Funktionen der CampusCard

Funktion Campus Card

Die Funktionen der CampusCard (für Studierende der HSH)

Autoren: Sarah Büchting und Antje Pellowski

Kurzbeschreibung

In unserem Video beschreiben wir  die Funktionen der Campuscard. Wir stellen Martina, eine Studierende der Hochschule Hannover vor und erklären anhand dieses Beispiels die Funktionen der CampusCard. Die Informationen dazu entnahmen wir der Homepage der Hochschule (https://www.hs-hannover.de/it/services/stud/fhhcard).

Konzept

Unser Video hat eine Laufzeit von 1:01 Minuten (exklusive des Wasserzeichens der gewählten Plattform Moovly). Wir haben uns für diese kurze Laufzeit entschieden, weil eine Laufzeit von mehreren Minuten eine abschreckende Wirkung hat und die Nutzer das Video tendenziell seltener anschauen. Das Video ist so aufgebaut, dass man es, durch integrierte Textbausteine, sowohl mit als auch ohne Ton anschauen kann und die vermittelten Inhalte versteht. Die einzelnen Funktionen werden nacheinander erklärt, mit Bildern visualisiert und am Ende nochmal zusammen aufgelistet.

Technik

Wir haben uns bei der Herstellung unseres Videos für die digitale Legetechnik entschieden. Diese bietet einige Vorteile gegenüber der Hand-Legetechnik. Eine gleichmäßige Ausleuchtung und die Synchronität von Bewegtbild und Sprechertext können für das gesamte Video gewährleistet werden und nachträgliche Anpassungen sind schneller und präziser umsetzbar.

Besonderheiten

Besonderheiten in Bezug auf die Technik:

Moovly Studio muss nicht heruntergeladen und installiert werden, da es sich um eine webbasierte Software handelt. Desweiteren bietet Moovly Angehörigen von Bildungsinstitutionen, wie z.B. Lehrern oder auch Studierenden, einen kostenfreie Nutzung an.

Software

Nachdem wir uns einen Überblick über in Frage kommende Software verschafft haben, haben wir uns für die cloudbasierte Software Moovly Studio entschieden, da diese einen großen Funktionsumfang bietet und eine umfangreiche Bibliothek mit Bildern in verschiedenen Stilrichtungen bereithält. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eigene Inhalte in Bild- und Audioform hochzuladen und in das Video zu integrieren. Außerdem haben uns die Benutzeroberfläche und die Bedienung von Moovly zugesagt, da sie einfach und schnell zu verstehen sind und man sich in kurzer Zeit in die Bedienung einarbeiten kann.

Die Bilder und Icons im Video stammen überwiegend aus der eigenen Bibliothek von Moovly. Die CampusCard ist ein Scan unserer eigenen Ausweise, die wir mit Hilfe von Photoshop verfremdet haben. Die musikalische Untermalung ist frei verfügbaren über die Homepage  Terrasound zu bekommen. Die Textpassagen wurden mit der in Moovly integrierten Audiobearbeitung eingesprochen, geschnitten und in das Video eingefügt.

PDF: Storyboard

Im Studiengang Informationsmanagement an der Hochschule Hannover sind im Rahmen des Kurses Entwicklung von Multimediasystemen I (Wintersemester 2017/18, Prof. Dr.-Ing. Steinberg) einige sehr gute Videos rundum das Studium Informationsmanagement und das studentische Leben an der Expo Plaza in Hannover entstanden. Dabei wurden unterschiedliche, klassische Techniken wie z.B. Erklärvideo, Legetechnik oder Stopmotion verwendet.

Die besten Videos stellen wir euch hier nach und nach vor.